Förderbereiche
Die Volkart Stiftung fördert Projekte und Initiativen in den Bereichen Ökologie, Soziales, Medien und Dokumentarfilm. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, dass unsere Ökosysteme geschützt, die Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe aller ermöglicht und eine ausgewogene Medienvielfalt gefördert wird.
Wir setzten auf einen systemischen Programmansatz, die Nutzung von Synergien und eine interdisziplinäre Arbeitsweise, damit nicht nur Symptome gelindert, sondern auch die Ursachen von gesellschaftlichen Herausforderungen angegangen werden.
Einen Dialog- und Reflexionsraum bilden unser stiftungseigener Kulturbetrieb COALMINE mit Café und Ausstellungsraum im Volkarthaus und die vielfältigen Veranstaltungen, die hier angeboten werden, damit verschiedenste Anliegen eine Plattform und einen offenen Raum zum Meinungsaustausch erhalten.
Dokfilme
Der Förderbereich Dokumentarfilm unterstützt die Entwicklung und Herstellung dokumentarischer Formen im Film. Gefördert werden Projekte, die gesellschaftliche Relevanz und formale Innovation verbinden, sich thematisch im Wirkungsfeld der Stiftungsschwerpunkte Ökologie, Medienvielfalt und Bildkompetenz sowie sozialer Bereich bewegen und deren Auswertung klar im filmischen Kontext verortet ist. Die Förderung im Bereich Dokumentarfilm erfolgt gesuchsbasiert.
Medienvielfalt und Bildkompetenz
Transparente und faktenbasierte Informationen über das gesellschaftliche und politische Geschehen sind wichtig für jede Demokratie, denn Medien, die sachlich informieren und das politische Geschehen einordnen, schaffen die Grundlage für die Meinungsbildung und den politischen Diskurs. Dafür braucht es eine Vielfalt von unabhängigen Medien. Die Volkart Stiftung unterstützt deshalb die Medienvielfalt durch die Förderung unabhängiger journalistischer Angebote und technische Entwicklungen für Medien in der Schweiz.
Bilder ergänzen und ersetzen immer mehr Informationen, die bislang über die Sprache vermittelt wurden. Die breite Gesellschaft muss in der Lage sein, Bilder kritisch einzuordnen. Die Volkart Stiftung unterstützt deshalb die Bildkompetenz durch die Förderung von Vermittlungsangeboten zur kritischen Auseinandersetzung mit Bildern.
Ökologie
Im Programm Ökologie unterstützt die Volkart Stiftung gemeinnützige Organisationen, Initiativen oder Projekte in der Schweiz, die sich für «Klimaschutz», «Bodenschutz» und/oder den «Schutz der Biodiversität» engagieren. Wir möchten mit unserem Engagement dazu beitragen, dass die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null senkt, dass der Wert unserer Böden wertgeschätzt und diese wichtige Ressource geschützt wird, und dass unsere Biodiversität geschützt, erhalten und gestärkt wird.
Sozialer Bereich
Im sozialen Bereich fördert die Volkart Stiftung einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz, der auf gerechte Bildungschancen und eine optimale Inklusion in den Arbeitsmarkt gründet. Bei der Förderung setzen wir daher den Fokus auf den Zugang zu Bildung, Berufsbildung und zum Arbeitsmarkt für Menschen, die wegen ihres Migrationshintergrunds und ihrer sozioökonomischen Verhältnisse benachteiligt oder ausgeschlossen sind.
Ausgewählte Projekte Dokumentarfilm
THE NARRATIVE – as long as I made profit
Ein Film von Bernard Weber und Martin Schilt
Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftet, scheint ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig.
Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der originalen Protokolle nach. Ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.
The Narrative, ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus.
UR (AT)
Ein Film von Pawel Siczek
Vor über 80 Jahren formulierte der Urner Arzt Eduard Renner eine phänomenale und neuartige These: zwischen den Menschen in Uri und ihrer unfassbaren, abgründigen Berglandschaft gebe es seelische Verbindungen. Den Ausdruck dieser inneren Verbindungen fand Renner nicht nur in Gebeten, Sagen oder der Ringform der Korporationsgemeinde. Seelisches Ausmass entdeckte Renner auch in Passtrassen, Schutzbauten, Tunneln und Brücken und in vielen Details des täglichen Lebens. Die Grundlagen dieser Lebensart in unwirtlicher Umwelt bezeichnete der Arzt als magisch.
Gibt es diese Art von Magie noch heute? Unser Filmprojekt folgt der Frage, wie die Beziehung der heutigen Urner*innen zu ihrer überwältigenden Bergwelt aussieht. Es erzählt von Menschen zwischen Bannwäldern, Erinnerungen und Felsstürzen, von Momenten der Ratlosigkeit, Angst, Freude, von Trauer und Glück…
I love you, I leave you
Ein Film von Moris Freiburghaus
Für ein Konzert reist der Schweizer Musiker Dino Brandão nach über fünfzehn Jahren nach Angola, das Heimatland seines Vaters. Es wird zu der für ihn wichtigsten Reise seines Lebens, bei der er aber auch vor riesige Widersprüche und grundlegende Fragen gestellt wird. Konfrontiert mit dessen Vergangenheit und Fragen zur eigenen Identität, wird bei Dino eine manische Episode ausgelöst.
Was passiert, wenn der beste Freund psychisch erkrankt? Wie geht man damit um und wie erlebt die betroffene Person selbst diesen Ausnahmezustand? Dem Regisseur Moris Freiburghaus gelingt ein zutiefst persönlicher Dokumentarfilm über seine langjährige Freundschaft mit Dino Brandão.
Ein Film über Musik, Freundschaft und den Umgang der Gesellschaft mit psychischen Erkrankungen erzählt aus der Perspektive eines direkt Betroffenen und dessen nächsten Angehörigen.
Der magische Augenblick
Ein Film von Ueli Nüesch und Nino Jacusso
Der international bekannte Kameramann Pio Corradi ist vor sieben Jahren verstorben. Fünfzig Jahre lang war er auf der Suche nach dem richtigen Moment, um auf den Kameraauslöser zu drücken: Den magischen Moment, wie er ihn oftmals nannte. Das aufgenommene musste zum Inhalt des Filmes passen, andernfalls wäre es beliebiges Füllmaterial, seelenlos. Pio Corradi wartete geduldig auf diesen Moment und wenn er kam, hielt ihn nichts mehr. Ein Bilderrausch erfasste ihn und Licht, Form und Bewegung verschmolzen zu einem unglaublichen Ganzen. Über hundertdreissig Filme hat Pio Corradi fotografiert und damit Filmgeschichte geschrieben. Dabei hat er teure Grossproduktionen ebenso geprägt, wie kleine, intime Filme mit schmalen Budgets. Das Filmprojekt folgt im grossen Bogen seiner Biografie und Filmografie.
Es erzählt von Pio Corradis Ringen um das richtige Bild in Zeiten des Umbruchs, vom Alten zum Neuen Schweizer Film, aber auch von der filmtechnischen Revolution, von der analogen Filmkamera zur digitalen Aufnahmetechnik.
Weggefährt*innen aus der Filmbranche gewähren Einblick in unbekannte, humorvolle, aber auch herausfordernde Momente des gemeinsamen Wirkens mit Corradi. Der magische Augenblick ist eine Liebeserklärung an den Film und eine Auseinandersetzung mit der Wirkung dieses mächtigen Mediums.
AUSGEWÄHLTE PROJEKTE MEDIEN
Fotomuseum Winterthur «Bild- und Medienkompetenz – Get the Full Picture»
Bilder sind allgegenwärtig, allein auf Instagram werden täglich mehr als hundert Millionen Inhalte geteilt. Diese grosse Menge an visuellen Inhalten gilt es zu entschlüsseln, einzuordnen und kritisch zu reflektieren. Denn: Je informierter wir als Gesellschaft die Menge an visuellen Informationen, mit der wir täglich konfrontiert werden, navigieren können, desto selbstbestimmter und reflektierter nutzen wir mediale Inhalte. Das Projekt «Bild- und Medienkompetenz – Get the Full Picture» fördert eine eigenverantwortliche und kreative Bild- und Mediennutzung und zeigt auf: Der digitale Wandel birgt nicht nur Herausforderungen, sondern ebenso Potenziale.
Wie können wir manipulierte oder vollständig computergenerierte Bilder erkennen? Wie unterscheiden sich Desinformationen von Nachrichten aus seriösen Quellen? Wie beeinflussen diese Bilder unser Denken und Handeln? Und wie können alternative Erzählungen, Bilder, die nicht den traditionellen Normen entsprechen, neue Denkweisen anstossen?
Das Projekt unterstützt Schüler*innen und Lehrpersonen im Rahmen von Workshops und Unterrichtsmaterialien dabei, Bilder zu lesen, zu interpretieren sowie zu kontextualisieren und einzuordnen. Zusätzlich bietet es auch eine Plattform für den Wissensaustausch. Expert*innen, Kunstschaffende sowie Bildungs- und Kulturinstitutionen werden eingeladen, an diversen Austauschformaten teilzunehmen, in deren Rahmen die Sensibilisierung für die Fokusthemen gefördert wird. Das Projekt übernimmt zudem eine beratende Funktion und hilft Institutionen, Museen und Expert*innen bei der Umsetzung eigener Projekte.
Der Hauptfokus bleibt die Förderung einer selbstbestimmten Nutzung visueller Informationen. Gleichzeitig unterstützt das Projekt eine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, politischen und technischen Mechanismen, die sich hinter der Bildproduktion, Verbreitung und dem Bildkonsum verbergen.
JournaFONDS
JournaFONDS finanziert aufwändige Recherchen und Reportagen und will damit die Watch-Dog-Funktion des Journalismus stärken. Dieser ist stark unter Druck, weil sich zeitintensive Recherchen infolge Digitalisierung kaum noch monetarisieren lassen und deshalb die Gefahr droht, dass Medienhäuser diese vernachlässigen.
Freie Journalist*innen sowie Redaktor*innen kleinerer Medienhäuser aus der ganzen Schweiz können bei JournaFONDS ein Finanzierungsgesuch für ihre Recherchen und Reportagen stellen. Eine dreiköpfige Jury, die jeweils aus zwei Medienschaffenden und einer/m Vertreter*in der Zivilgesellschaft besteht, entscheidet über die Projekte. Seit der Gründung im Jahr 2021 und bis Ende 2025 hat JournaFONDS 128 Projekte mit über 630’000 Franken unterstützt.
JournaFONDS ist breit abgestützt. Zu den Mitgliedern gehören die Verlegerverbände Schweizer Medien, Médias Suisses, Stampa Svizzera, Verband Schweizer Regionalmedien und Medien mit Zukunft. Ausserdem der Verband der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse; der Verband Schweizer Privatradios, die Radios Régionales Romandes; die Berufsverbände und Gewerkschaften Schweizer Medienschaffender Impressum, Syndicom und SSM; der Think Tank Nouvelle Presse; der Verein Medien für alle; Media Forti, Koalition für Journalismus der Zukunft; die Jungen Journalistinnen und Journalisten Schweiz, oeffentlichkeitsgesetz.ch und investigativ.ch.
LokalHub – Neue Allianz für investigativen Lokaljournalismus
Im Lokalen gerät der Journalismus besonders unter Druck. Stellenabbau, Medienkonzentration und fehlende Ressourcen schwächen die kritische Berichterstattung und gefährden den demokratischen Diskurs. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, lancieren die investigativen Recherche-Organisationen CORRECTIV.Schweiz, WAV Recherchekollektiv und REFLEKT den LokalHub.
Durch die Bündelung der Kompetenzen entsteht eine Plattform für Lokaljournalist*innen, die investigativ und qualitativ hochwertig recherchieren wollen und dabei Unterstützung brauchen. Die drei Organisationen behalten ihren eigenständigen Auftritt, nutzen aber Synergien und recherchieren in unterschiedlichen Konstellationen gemeinsam mit Lokaljournalist*innen.
Der LokalHub arbeitet in zwei Richtungen: Die beteiligten Recherche-Teams initiieren einerseits selbst Recherchen und setzen diese gemeinsam mit Lokaljournalist*innen oder im Verbund mit mehreren Lokalmedien um. So erzielen die Recherchen mehr Aufmerksamkeit und entfalten damit auch mehr Wirkung. Andererseits unterstützt der LokalHub bei Anfragen von aussen: Wenn ein*e Lokaljournalist*in bei der Recherche an Grenzen stösst, kann der LokalHub mit Expertise und Rechercheleistung unterstützen.
Interessierte Lokaljournalist*innen können über die Webseite Teil der LokalHub-Community werden. So sollen Kooperationen entstehen, die neben der journalistischen Qualität auch die Reichweite der Geschichten erhöhen. Publiziert wird auf lokaler Ebene, regional oder national.
Media Forward Fund
Der Zugang zu verlässlichen und differenzierten Informationen ist eine Grundlage demokratischen Zusammenlebens. Doch diese Funktion des Journalismus gerät durch die akute Transformationskrise der Medien unter Druck. Immer neue Sparrunden werden angekündigt, Redaktionen weiter ausgedünnt. Seit Juni 2024 setzt sich der Media Forward Fund dafür ein, die Medienvielfalt in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu stärken.
Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle in gemeinwohlorientierten Medienorganisationen. Gefördert werden Organisationen und Projekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die strukturelle Lücken oder Lücken in der Berichterstattung schliessen. Eine unabhängige Expert:innen-Jury entscheidet nach einem mehrstufigen Auswahlprozess über die Förderung. Neben finanzieller Unterstützung bietet der Fund praxisnahe Angebote für Upskilling und Community.
Nach 1,5 Jahren Förderpraxis zeigen erste Zahlen (Auswahl), dass dieser Ansatz trägt: In drei Calls gingen insgesamt 328 Bewerbungen ein. Heute fördert der Fund 11 Medienorganisationen mit 3,5 Mio. Euro (Zeitraum: 10/2024–12/2025). Diese Entwicklung macht deutlich, dass ganzheitliche Förderung den Raum schaffen kann, um an den richtigen Fragen zu arbeiten, langfristig tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln und zukunftsfähigen Journalismus zu ermöglichen.
ÖFFENTLICHKEITSGESETZ.CH
Der Verein Öffentlichkeitsgesetz.ch setzt sich seit 2011 für die konsequente Umsetzung der schweizerischen Öffentlichkeitsgesetze ein. Er ist eine wichtige Institution in der Medienlandschaft Schweiz, die Wissen weitergibt, Journalistinnen und Journalisten weiterbildet und die Informationspraxis auf Bundesebene und in den Kantonen nachhaltig verändert hat.
Für Medienschaffende haben sich die Öffentlichkeitsgesetze zu einem wichtigen Recherchemittel entwickelt. Mit seinem Regionen-Projekt legt der Verein einen seiner Schwerpunkte auf die Kantone, um dort die Umsetzungspraxis zu optimieren. Auf Bundesebene sind Dokumente der Verwaltung seit 2006 öffentlich zugänglich. Auch die meisten Kantone haben das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt. Alle Gesetze haben gemeinsam, dass sie die Transparenz über die Tätigkeit der Verwaltung und die demokratische Teilhabe fördern wollen.
Die Arbeit des Vereins zielt darauf ab, durch eine gut etablierte Umsetzungspraxis des Öffentlichkeitsprinzips einen niederschwelligen Zugang zu Verwaltungsdokumenten für Medien und Öffentlichkeit zu gewährleisten. Dadurch werden die Voraussetzungen für qualitativ hochwertigen Journalismus gestärkt und eine informierte Diskussion über zentrale Themen zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit ermöglicht.
UseTheNews (Schweiz)
Falschnachrichten, Desinformation und Hassbotschaften lassen sich dank KI immer leichter verbreiten. Doch unsere demokratische Gesellschaft lebt davon, dass Bürger*innen sich informiert beteiligen können. Dafür braucht es Nachrichtenkompetenz.
Genau hier setzt UseTheNews, die Allianz zur Förderung der Nachrichtenkompetenz, an. Gegründet wurde der gemeinnützige Verein 2024 von Keystone-SDA, der SRG und dem Verlegerverband Schweizer Medien als Mitglied eines europäischen Netzwerks.
UseTheNews ist der Hub für alle, die Wissen und Angebote rund um Nachrichtenkompetenz suchen, teilen oder entwickeln wollen. Auf der Plattform https://usethenews.ch/ sind bereits über 200 Angebote sichtbar: Lehrmittel, Workshops, Kurse und Informationsmaterialien für Schulen, Fachpersonen und Eltern.
Darüber hinaus schafft UseTheNews Synergien, kuratiert und entwickelt zielgerichtet neue Formate wie ein «Erste-Hilfe-Kurs» für Nachrichtenkompetenz für junge Erwachsene oder das «Bild der Woche» für Lehrer*innen im Unterricht. Mit der Nationalen Nachrichtenkompetenz-Tagung vernetzt der Verein zudem Medien, Bildung, Wissenschaft und Politik.
Das Ziel ist, möglichst viele Menschen in der Schweiz für einen kritischen, souveränen Umgang mit Nachrichten zu stärken und die demokratische Teilhabe nachhaltig zu fördern.
WNTI – Winterthurer Stadtmagazin
WNTI ist das neue, unabhängige Lokalmedium für Winterthur. Darin entsteht digitaler Lokaljournalismus für die Stadt Winterthur: unabhängig, motiviert und ausgewogen.
Das Herzstück des Projektes, der Wintibrief, erscheint seit April 2025 jeden Werktag. Der Newsletter ist genau wie alle anderen journalistischen Inhalte von WNTI kostenlos verfügbar. Denn die Redaktion von WNTI glaubt, dass Lokaljournalismus für alle zugänglich sein soll.
WNTI entstand aus der gemeinsamen Vision zweier Organisationen: dem Verein für Winterthurer Medienvielfalt und dem Stadtmagazin Tsüri.ch. Sie bündeln ihre Kräfte, um mit einer lokal verwurzelten Redaktion, Kollaborationen mit Winterthurer Institutionen und einer engen Community-Bindung, Winterthur wieder mit fundiertem, eigenständigem Journalismus zu versorgen.
AUSGEWÄHLTE PROJEKTE ÖKOLOGIE
Verein Biodiversität. Jetzt!
Ein Engagement von über 70 Organisationen für mehr Natur und Lebensqualität im Siedlungsraum
«Aufleben – mit mehr Natur» bringt die Natur zurück in unsere Siedlungen – mit Wissen, Inspiration und gemeinsamen Taten. Das nationale Gemeinschaftsprojekt vereint über 70 Partnerorganisationen aus allen Landesteilen, die sich dafür einsetzen, dass Lebensräume auch mitten im Siedlungsgebiet wieder aufblühen.
Über die Plattform aufleben-natur.ch werden Wissen vermittelt, Handlungskompetenzen gestärkt und Menschen zum Mitmachen ermutigt – sei es auf dem Balkon, im Quartier, auf Schularealen oder Firmengeländen. Mit praktischen Tipps, inspirierenden Beispielen und dem interaktiven Trittstein-Designer wird sichtbar, wie einfach es ist, der Natur und der Artenvielfalt wieder Raum zu geben.
Getragen vom Verein Biodiversität. Jetzt!, gegründet von BirdLife Schweiz und der Stiftung Pusch, zeigt das Projekt, was entstehen kann, wenn viele Akteur*innen an einem Strang ziehen: ein wachsendes Netz aus naturnahen Trittsteinen, das Artenvielfalt, Klimaresilienz und Lebensqualität fördert.
So entsteht aus vielen einzelnen Beiträgen eine starke Gemeinschaft, die unsere Siedlungen Schritt für Schritt aufleben lässt.
Stiftung Biovision
Projekt «Wege in ein zukunftsfähiges Schweizer Ernährungssystem»
Das Projekt setzt sich für ein Schweizer Ernährungssystem ein, in dem Bäuerinnen und Bauern gesunde, umwelt- und tierfreundliche Lebensmittel vielfältig anbauen und fair entlohnt werden. Gleichzeitig sollen auch Konsument*innen, Produzent*innen und weitere Akteure aktiv an der Gestaltung des Ernährungssystems mitwirken können. Die Agrarökologie bietet dafür einen vielversprechenden Ansatz, weil sie ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verbindet. Deshalb soll sie fest in der Schweizer Politik verankert und durch die richtigen Rahmenbedingungen gefördert werden.
Biovision treibt diese Transformation mit drei Schwerpunkten voran:
- Politische Weichen stellen – Agrarökologie in der Schweizer Politik verankern.
- Regionale Ernährungssysteme stärken – Gemeinsam mit Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
- Bewusstsein und Akzeptanz schaffen – Agrarökologie sichtbar machen.
Zur Stärkung regionaler Ernährungssysteme (Ziel 2) arbeitet Biovision in einem Konsortium mit Slow Food Schweiz, der ZHAW und der FHNW zusammen. 2024 wurde im Kanton Waadt bereits der erste von drei regionalen Austauschprozessen gestartet, bei dem verschiedene Akteure gemeinsam Lösungen für ihre regionales Ernährungssystem erarbeiten.
Expedition Zukunft
Kollaborativer Space Klima – für Dynamik und Handlung in der Klimapolitik
Expedition Zukunft ist ein politisch neutraler, gemeinnütziger Think and Do Tank, der innovative, kollaborative Formate zur Lösung politischer Herausforderungen entwickelt und umsetzt. Mit dem Space Klima baut Expedition Zukunft eine kollaborative Plattform auf, die politische Entscheidungsträger*innen sowie Expert*innen bei der Entwicklung und Umsetzung wirksamer klimapolitischer Massnahmen unterstützt. Durch den Einsatz verschiedener kollaborativer Methoden, wie beispielsweise dem Policy Sprint, bietet der Space eine einzigartige Möglichkeit für Parlamentarier*innen verschiedener Parteien, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung überparteiliche Lösungen zu klimarelevanten Themen zu entwickeln. Diese können sowohl als parlamentarische Vorstösse als auch als selbstregulierende Massnahmen umgesetzt werden. Der Raum ist seit 2021 aktiv und hat bereits zur Entstehung von neun überparteilich getragenen Vorstössen und über zehn selbstregulierenden Massnahmen in den Themen Verkehr, Finanzplatz, CO2-Entfernung und Stromnetz beigetragen. Fünf Vorstösse wurden bereits vom Parlament angenommen, mehrere selbstregulierende Massnahmen sind in der Umsetzung.
Durabilitas
Projekt Lebensgrundlage Boden
Durabilitas ist ein unabhängiger Think & Do Tank für eine nachhaltige Schweiz mit Fokus auf gesunden Böden, Kreislaufwirtschaft und Just Transition.
Im Projekt «Lebensgrundlage Boden» erarbeitet Durabilitas eine Strategie und konkrete Massnahmen, um die Bedeutung gesunder Böden in der Schweiz stärker ins Bewusstsein zu rücken und durch koordinierte Anstrengungen verschiedener Akteur*innen die Funktionen unserer Böden besser zu erhalten.
Denn hierzulande fehlt in vielen Fachbereichen die Anerkennung von Böden als wertvolle und nicht erneuerbare Ressource. Zum Beispiel sind Querbezüge zu Themen wie Trinkwasserversorgung oder Biodiversität zu wenig präsent. In der Baubranche und der Lebensmittelproduktion steht die Bodennutzung zwar im Zentrum, dennoch wird der Bodenschutz oft von anderen Interessen verdrängt. Die Nutzung des Bodens als Rendite- und Anlageobjekt führt zudem oft zu fragwürdigen Anreizen und damit zu einem erhöhten Bodenverbrauch.
2025 analysiert Durabilitas die Situation der Ressource Boden in der Schweiz, bereits etablierte Querbezüge zu anderen Themen wie beispielsweise Klima und Biodiversität sowie Hemmnisse und Bedürfnisse. 2026 wird der Think & Do Tank die Ergebnisse der Analyse mit relevanten Stakeholdern spiegeln, um schliesslich eine Roadmap für ein koordiniertes Vorgehen auszuarbeiten, um der Ressource Boden in der Schweiz mehr Sorge zu tragen.
AUSGEWÄHLTE PROJEKTE SOZIALER BEREICH
Allianz Chance+
Die Allianz Chance+ setzt sich für eine signifikant verbesserte Chancengerechtigkeit im Jugendalter ein. Sie verfolgt die Vision einer Schweiz, in welcher der individuelle Bildungserfolg durch die erbrachte Leistung und nicht durch die soziale Herkunft bestimmt wird. Denn Chancengerechtigkeit in der Bildung ist eine rechtlich und gesellschaftlich deklarierte Absicht, jedoch leider keine Realität.
Wie der Pisa-Bericht 2022 erneut zeigt, gelingt Kindern und Jugendlichen aus bescheidenen familiären Verhältnissen und fremdsprachigem Hintergrund der Sprung in die Berufs- und Fachmittelschulen sowie Gymnasien seltener als privilegierteren Gleichaltrigen – und dies bei ähnlich grosser Motivation und gleichem Potential. Das ist persönlich, gesellschaftlich und volkswirtschaftlich fatal.
Die Allianz Chance+, ein Zusammenschluss von Förderprogrammen und Institutionen aus der Deutschschweiz, steuert dagegen – durch die Verbreitung von Förderprogrammen, Handlungsempfehlungen für Schulpraxis und Bildungspolitik, die Verbindung von Praxiswissen mit neuesten Forschungserkenntnissen sowie Öffenlichkeitsarbeit.
«Bildung für alle – jetzt!»
Der Verein «Bildung für alle – jetzt!» setzt sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Teilhabe ein, in Schulen, in Bildungseinrichtungen und bei der Vorbereitung auf den Eintritt in den Arbeitsmarkt.
Die 2024 begonnenen Arbeiten zum Thema Schule wurden fortgesetzt und führten zu einem fruchtbaren Austausch, insbesondere über die in der Praxis gesammelten Erkenntnisse und den Einsatz der demokratischen Toolbox. Letztere ermöglicht es den verschiedenen engagierten Personen und Vereinen, sich für das Recht auf Schulbildung von Kindern aus dem Asylbereich einzusetzen.
Der Verein hat mit dem Flüchtlingsparlament eine Kooperation gestartet, um Empfehlungen für Entscheidungsträger*innen im Bereich Integrationscoaching zu erstellen. In partizipativen Workshops wurde deutlich, dass der Austausch unterschiedlicher Perspektiven dazu beiträgt, Aspekte der Praxis zu beleuchten, die Fachleuten manchmal nicht bekannt sind, mit dem Ziel einer kontinuierlichen und gegenseitigen Verbesserung.
Das Thema der Kompetenzanerkennung ist ein zentraler Punkt für Menschen, die erst vor Kurzem in die Schweiz gekommen sind und ihr berufliches und akademisches Potenzial voll ausschöpfen möchten. «Bildung für alle – jetzt!» hat daher einen breit angelegten Konsultationsprozess gestartet, um innovative und realitätsnahe Lösungsvorschläge zu entwickeln.
NCBI Schweiz
Das Kompetenzzentrum «Unsere Stimmen» wurde vom National Coalition Building Institute NCBI 2018 lanciert. Dabei ist Bildung für geflüchtete Personen ein zentrales Thema. Empfehlungen zu Themen wie «Schule und Bildung» oder «Arbeitsintegration» wurden erarbeitet. Auch zahlreiche politische Vorstösse zu Bildungsthemen zur Förderung des Rechts auf Bildung für geflüchtete Personen werden mittels Advocacy-Arbeit vorangetrieben.
Mit verschiedenen Kantonen und Behörden konnte das Kompetenzzentrum zu Bildungsanliegen und anderen Themen in einen konstruktiven und regelmässigen Dialog treten. Zudem traten zahlreiche geflüchtete Personen an Tagungen, Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu Bildungsthemen auf und erhoben ihre Stimme als Fachpersonen und Betroffene.
Das Kompetenzzentrum «Unsere Stimmen» ist als partizipatives Projekt konzipiert. Es wird von einem Kernteam von fünf geflüchteten Personen geleitet und koordiniert. Eine Gruppe von weiteren 25-30 geflüchteten Personen übernehmen im Rahmen des Projekts Moderations- und Koordinationsaufgaben oder treten an Veranstaltungen und auf Podien auf. Sie werden dabei vom Kernteam sowie von NCBI Schweiz unterstützt. Das Kompetenzzentrum dadurch auch ein Ort, an dem Selbstwirksamkeit und Empowerment von geflüchteten Personen erlebt werden kann.
SAVE THE CHILDREN
Aufgrund der Überlastung des Asylsystems und fehlender Betreuungsmöglichkeiten sind Minderjährige Risiken von Gewalt und Vernachlässigung ausgesetzt. Es fehlt an kind- und jugendgerechter Unterbringungs- und Betreuungsstandards. Die Kinderrechtsorganisation «Save the Children» setzt sich deswegen für den Schutz und die Förderung von Kindern im Asyl- und Migrationsbereich ein. Ein Engagement für geflüchtete Mädchen und Jungen ist umso dringender und wichtiger, da der Anteil von Asylgesuchen von Minderjährigen mit über 40% enorm hoch ist. Darüber hinaus hat sich die Anzahl der Asylanträge von unbegleiteten Jugendlichen seit dem Jahr 2020 fast verdreifacht. Die Aktivitäten von Save the Children beinhalten:
– Aufbau und Ausweitung von Qualitätsstandards betr. kindergerechter Unterbringung und Betreuung
– fachliche Stärkung der unterkunftsbetreibenden Organisationen
– Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern geflüchteter Minderjähriger, die in prekären Situationen sind
– Öffentlichkeitsarbeit
Dadurch wurden 2025 die Lebensumstände und Unterbringungsbedingungen von über 8000 geflüchteten Kindern und deren Eltern verbessert.
VERBAND DER SCHWEIZER STUDIERENDENSCHAFTEN
Das Projekt INVOST ermöglicht qualifizierten geflüchteten Menschen über die Absolvierung von studienvorbereitenden Brückenangeboten den Zugang zu Schweizer Fachhochschulen.
2025 war ein Übergangsjahr. Die Projektphase INVOST I (seit 2021) endete, die Phase INVOST II (2025 – 2028) startete.
In INVOST I unterstützte der Verband der Schweizer Studierendenschaften die Hochschule für Technik und Umwelt FHNW sowie die Fachhochschule Westschweiz HES-SO beim Aufbau von Brückenangeboten. Bis und mit Studienjahr 2023/2024 absolvierten 118 Personen ein solches (53 Frauen, 65 Männer). Von ihnen erhielten 65 Personen eine Studienzulassung, 4 fanden den Einstieg in den Arbeitsmarkt und 9 entschieden sich für alternative Bildungswege.
Im Rahmen von INVOST II verstärkt der Verband der Schweizer Studierendenschaften seine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW; zwei weitere Brückenangebote werden an der Hochschule aufgebaut. Per Studienjahr 2025/2026 konnte ein erster Teilerfolg gefeiert werde; das neue Brückenangebot an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW ist erfolgreich mit 4 Teilnehmenden gestartet. Gleichzeitig interessieren sich Schweizer Hochschulen für die Expertise von INVOST; In Vernetzungsveranstaltungen und bilateralen Beratungsgesprächen konnte INVOST sein Wissen auch im Jahr 2025 weitergeben und so zur Multiplikation von erfolgreichen Ansätzen beitragen.
COALMINE
Die COALMINE ist der vielseitige Begegnungs- und Kulturort der Volkart Stiftung. Im ehemaligen Kohlenkeller des 1905 erbauten Volkarthauses in Winterthur beherbergt sie heute ein gemütliches Café und bietet Raum für kulturelle Veranstaltungen. Regelmässig werden Dokumentarfilme aus aller Welt gezeigt, und Gastveranstaltende wie die Neue Helvetische Gesellschaft Winterthur oder die Literarische Vereinigung Winterthur präsentieren ihr Programm.
COALMINE LABOR
Die an das Café angrenzenden Räume wurden im Mai 2025 umgebaut und bieten nun einen inspirierenden Workshop-Raum und weiterhin Ausstellungsfläche. Mit dem COALMINE Labor entsteht ein neuer Ort des Vernetzens, Lernens und Schaffens, an dem engagierte Menschen und Organisationen gemeinsam mit der Öffentlichkeit gesellschaftsrelevante Themen aufgreifen und konstruktive Lösungen entwickeln. Das COALMINE Labor vereint Denkfabrik, Werkstatt, Ausstellungsraum und Begegnungsort – ein Raum für mutige und kreative Experimente.
RAUM FÜR FOTOGRAFIE
Nach zwei Jahrzehnten intensiver Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Fotografie wird der «Raum für Fotografie» in seiner bisherigen Form nicht weitergeführt. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Ausstellungen, die mit grossem Engagement kuratiert wurden und einen klaren Fokus auf zeitgenössische Positionen legten.
Unsere Langjährige Kuratorin, Annette Amberg, zeigte zum Abschied die eindrücklichen Ausstellungen What Remains von Cansu Yıldıran und On Surfaces and Structures von Stefanie Knobel. Annette Amberg prägte den Raum über fünf Jahre mit grossem Engagement und fachlicher Expertise und setzt ihre Laufbahn nun als Direktorin im Kunsthaus Glarus fort.
DOKFILM
In der Veranstaltungsreihe «Dokfilm» zeigt die COALMINE Dokumentarfilme zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen aus aller Welt. Jeden Mittwochabend versammeln sich Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen zum gemeinsamen Filmgenuss. Viele der Vorstellungen im Jahr 2025 waren ausverkauft – das Interesse an den Abenden ist ungebrochen.
F + F SUMMER SCHOOL 2025
Die F+F Summer School Heisse Bilder, eisgekühlt präsentierte künstlerische Arbeiten, die im Rahmen eines zweiwöchigen Programms zur kritischen Auseinandersetzung mit visueller Kultur entstanden waren. Veranstaltet von der F+F Schule für Kunst und Design Zürich in Kooperation mit der COALMINE, widmete sich die von Josiane Imhasly konzipierte und kuratierte Summer School sogenannten «heissen Bildern» – Bildern, die aufrütteln, verführen oder manipulieren und nie neutral sind. Im Austausch mit Kunst- und Bildexpert:innen wurden diese reflektiert und weitergedacht. Aus diesen Impulsen entwickelten die Teilnehmenden eigene Werke, die anschliessend in der Ausstellung zu sehen waren.
Besonders in Erinnerung geblieben ist das Screening des Films DIE WUNDERSAME VERWANDLUNG DER ARBEITERKLASSE IN AUSLÄNDER, verbunden mit einem äusserst unterhaltsamen Gespräch mit Filmemacher Samir. Ebenso eindrücklich war die Vorführung von CHILDREN OF THE CULT, der den sexuellen Missbrauch an Kindern und jungen Frauen in den Kommunen von Bhagwan, später Osho, aufdeckt. Der Besuch eines der Opfer bot einen einmaligen, berührenden Einblick in eine spirituelle Gemeinschaft, die auch in der Schweiz viele Menschen in ihren Bann zog.
Besonders gerne erinnern wir uns auch an den Abend mit dem Film I AM THE RIVER, THE RIVER IS ME, der den Kampf der Māori in Neuseeland beleuchtet: Sie haben es geschafft, den 320 Kilometer langen Fluss Whanganui als erste juristische Person der Welt anerkennen zu lassen. Ebenso spannend war der Abend mit dem welschen Film DER GESCHMACK DER DINGE, nach dessen Vorführung der Winterthurer Permakultur-Bauer Reto Meier Einblicke in diese naturnahe Form der Landwirtschaft gab – eine rege Diskussion, die nach dem Q&A an den Tischen weitergeführt wurde.
Begleitet wurden die Filmabende von kleinen Köstlichkeiten aus der COALMINE-Küche – schon fast stadtbekannt: die Kuchen von Viviane Jucker. Besonders schön ist zudem, dass immer mehr Filme nach dem Screening in der COALMINE weiterreisen: Sie werden anschliessend in Kinos gezeigt, an Fachveranstaltungen oder bei Special Screenings. Hier als «Steigbügelhalterin» für noch unbekanntere Filme wirken zu dürfen, macht Freude.
CAFÉ
Im Coalmine Café, geführt von Semko Mohamadi und seinem Team, treffen Barista-Kunst und Kultur aufeinander. Hier erwarten die Gäste samtige Espressi, feinste Filterkaffees und cremige Matcha Lattes – alles frisch zubereitet von passionierten Baristas. Am Samstag und Sonntag sind die Brunches regelmässig ausverkauft. Dazu gibt es ein stetig wechselndes, buntes Mittagsmenu. Getränke und Speisen lassen sich sowohl vor einer imposanten Bücherwand geniessen, die zum Schmökern und Verweilen einlädt, als auch in der gemütlichen Gartenbeiz. Eine kleine Bühne bietet Raum für besondere Veranstaltungen, etwa die beliebten Dokumentarfilm-Abende und mehr. Ideal für alle, die Kaffeekultur, Inspiration und eine entspannte Atmosphäre suchen – direkt beim Bahnhof.
Förderungen
Im Jahr 2025 initiierte und förderte die Volkart Stiftung Projekte in einem Umfang von rund CHF 2,7 Mio.
Vergabungen nach Fachkommissionen in CHF
Soziales
564’002
Medien
1’065’571
Ökologie
842’945
Dokfilm
209’500
Total
2’682’018
Kontakt
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Turnerstrasse 1
Postfach
8401 Winterthur
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T +41 52 268 68 68
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